„… und dann sehe ich jedesmal rot“
In bestimmten Situationen passiert es, dass wir total überreagieren. Vielleicht brüllen wir jemanden an, glauben uns massiv verteidigen zu müssen oder verlassen türenschlagend den Raum. Innerlich sind wir in Alarmstimmung, von außen betrachtet ist diese Reaktion aber übertrieben und unpassend. Uns selbst sind diese Situationen vertraut, wir haben sie so oder ähnlich schon oft erlebt. Trotzdem kennen wir uns nicht wieder. Und wann immer es zu einem dieser Auslöser kommt, ist die Überreaktion unvermeidlich.
„… und dann geht's irgendwie nicht mehr weiter“
Oder aber wir „unter-reagieren“. Es kommt zu einer Art innerer Starre, wir können an dieser Stelle einfach nicht mehr weiterdenken. Der Kopf ist leer, wir sind zutiefst ratlos. Auch das erscheint uns sehr bekannt, wir waren schon oft an diesem Punkt. Aber wir sind da nie weiter gekommen. Die äußere Situation hat sich jedesmal irgendwie lösen oder klären lassen, vielleicht mehr schlecht als recht. Uns selbst bleibt unklar, was da eigentlich mit uns los war.
Es gibt keine unpassenden Emotionen
Wenn unsere Gefühlslage urplötzlich nicht mehr zum äußeren Geschehen passt – und das immer wieder auf ähnliche Art –, kann das ein Hinweis auf ein verstecktes Trauma sein. Es gibt keine unpassenden Emotionen. Wenn die Emotion nicht zur Situation passt, passt sie zu etwas anderem, das in unserem Gehirn gespeichert ist und wachgerufen wurde. Diese „triggerbaren“ Erinnerungen werden manchmal zu merklichen Stolpersteinen in Beziehungen oder im Beruf. Wutanfälle oder plötzliches Aufgeben lassen uns unberechenbar wirken. Wir selbst können nur unzureichend erklären, warum wir diese oder jene Situation als so schlimm erlebt haben; wir wissen nur sicher, dass sie sich wirklich so schlimm angefühlt hat.
emoflex® - Emotionen wieder flexibel machen
Ich arbeite in meiner Praxis mit emoflex®, einer Methode für Coaching und Psychotherapie, die diese Blockaden lösen kann. Oft stellt sich bereits nach wenigen Sitzungen eine merkliche Besserung ein, und die typischen Situationen, die bisher eine Alarmreaktion ausgelöst hätten, werden gelassener erlebt.